Blasensteine und Harnsteine können für Hunde äußerst schmerzhaft sein. Sie verursachen häufig Beschwerden beim Wasserlassen, Blut im Urin oder sogar einen gefährlichen Harnwegsverschluss. Deshalb ist eine schnelle und gezielte Behandlung wichtig, um Schmerzen zu lindern und Folgeschäden zu vermeiden.
Mussten viele Hunde mit Harnsteinen früher noch operiert werden, steht heute – abhängig von Lage, Größe und Art der Steine – häufig eine deutlich schonendere Alternative zur Verfügung: die Laser-Lithotripsie. Mit dieser modernen, minimalinvasiven Behandlung lassen sich viele Harnsteine entfernen, ohne die Harnblase chirurgisch eröffnen zu müssen. Das bedeutet für viele Patienten weniger Schmerzen, eine geringere Belastung des Körpers und eine deutlich schnellere Erholung.
Bei der Laser-Lithotripsie wird ein feines Endoskop über die Harnröhre bis in die Harnblase eingeführt. Unter direkter Sicht lokalisiert der Tierarzt den Harnstein und zerkleinert ihn mithilfe einer feinen Laserfaser in kleine Fragmente. Diese können anschließend ausgespült oder schonend entfernt werden. Ein klassischer Bauchschnitt ist dabei in vielen Fällen nicht mehr erforderlich.
Für viele Hunde bedeutet diese Behandlung eine schnellere Genesung, weniger postoperative Beschwerden und häufig sogar die Entlassung noch am selben Tag.
Da jedoch nicht jeder Harnstein und nicht jeder Hund für dieses Verfahren geeignet ist, prüfen wir vor jeder Behandlung sorgfältig, ob die Laser-Lithotripsie die sicherste und sinnvollste Therapie für Deinen Hund darstellt, oder ob wir sie endoskopisch entfernen.
Weil Dein Hund nur das Beste verdient – deshalb setzen wir auf modernste Technik, und auf Menschen mit Herz. 💚
Wir nehmen Dich mit in den OP, um Dir zu zeigen, wie die Laser-Lithotripsie funktioniert.
Hightech. Herz. Hingabe. Mit kleinster Technik erzielen wir große Wirkung für Deinen Liebling. Solltest Du gerne mehr darüber erfahren wollen, beraten wir Dich gern.
Nein. Die Laser-Lithotripsie wird bei uns in Vollnarkose durchgeführt. Während des Eingriffs verspürt Dein Hund keine Schmerzen. Da die Harnblase in den meisten Fällen nicht operativ eröffnet werden muss, sind die Beschwerden nach der Behandlung häufig deutlich geringer als nach einer klassischen Blasenoperation.
Das hängt vom individuellen Befund ab. Viele Hunde können bereits am selben Tag oder am nächsten Tag wieder nach Hause. Nach dem Eingriff überwachen wir Deinen Hund sorgfältig und entscheiden gemeinsam mit, wann eine sichere Entlassung möglich ist.
Die Laser-Lithotripsie eignet sich primär für Harnsteine in der Harnblase und – je nach Situation – auch für Steine in der Harnröhre. Ob die Behandlung möglich ist, hängt unter anderem von der Größe, Anzahl und Lage der Steine sowie von der Körpergröße und dem Geschlecht des Hundes ab. Vor jeder Behandlung prüfen wir dies sorgfältig.
Nicht immer. Die Laser-Lithotripsie ist eine sehr schonende Alternative zur klassischen Blasenoperation, eignet sich jedoch nicht für jeden Patienten. In manchen Fällen – beispielsweise bei sehr großen Steinen oder anatomischen Besonderheiten – kann eine andere Operationsmethode sinnvoller sein. Unser Ziel ist immer die sicherste und schonendste Behandlung für Deinen Hund.
Die meisten Hunde erholen sich erstaunlich schnell. Bereits wenige Stunden nach dem Eingriff sind viele Tiere wieder aufmerksam und können vorsichtig laufen. In den ersten Tagen empfehlen wir dennoch etwas Ruhe und angepasste Bewegung. Wann Dein Hund wieder vollständig belastbar ist, hängt vom individuellen Befund und dem Heilungsverlauf ab.
Die Dauer des Eingriffs richtet sich nach der Anzahl, Größe und Härte der Harnsteine. In vielen Fällen dauert die eigentliche Behandlung zwischen 30 und 90 Minuten. Hinzu kommen die Vorbereitung, die Narkose und die anschließende Überwachung. Gerade bei einer längeren Anreise besprechen wir den zeitlichen Ablauf gerne bereits im Vorfeld, um den Aufenthalt gut planen zu können.
In den meisten Fällen ist das nicht notwendig. Da bei der Laser-Lithotripsie in der Regel kein Bauchschnitt erfolgt, entfällt häufig auch die aufwendige Wundversorgung. Ob ein Trichter erforderlich ist, entscheiden wir individuell.
Ja. Gerade Hunde mit wiederkehrenden Harnsteinen profitieren davon, dass die Behandlung minimalinvasiv durchgeführt wird. So können ihm im Vergleich zu wiederholten offenen Operationen oft größere Eingriffe erspart bleiben.
Die Bilder des Lasers mit der Harnblase und des Harnsteins wurden zur Veranschaulichung mit KI visualisiert.